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-GOTHIC-

Was bedeutet Gothic?

Gothic ist eine Subkultur, die viel friedlicher und unpolitischer ist als
viele Jugendsubkulturen zuvor. Gothic hat sich Ende der 70er Jahre als
Variation des Punk entwickelt. Im Gegensatz zu der aggressiven extrovertierten
Weltanschauung des Depro-Punk entwickelte sie sich bei den Anhängern der Wave
und Gothic Bewegung als eine unaggressive introvertierte, romantisch-durchsetzten
Lebensphilosophie. Die Musik ist ein wichtige Ausdrucksmittel der
Gesellschaftskritik. Vorherrschend melancholische Melodien handeln von
Tod und/oder sonstigen Schicksalsschlägen. Abgelehnt werden unkritische
und oberflächliche Verhaltensregeln der heutigen Leistungsgesellschaft
sowie dessen Konsumzwang und das Ideal der ewigen Jugend. Der Tod wird
enttabuisiert.

Was ist ein Gothic ?

Ein Goth oder ein Gruftie ist eine Person, die sich mit der Ideologie
und Lebensphilosophie der Wave und Gothic Bewegung identifiziert.

Bin ich ein Gothic ?

Es gibt keine Checkliste an der man festmachen kann, ob man ein Gothic ist oder
nicht. Eine melancholische Grundstimmung, eine Trauerkultur und die
Protesthaltung gegenüber der Leistungsgesellschaft, sind Persönlichkeitsmerkmale
eines Goths. Die Ursachen sind oft Trennung, Verlust, Verletzung, Ablehnung und
Einsamkeit, aber auch familiären Probleme.

Gibt es besondere Vorlieben der Gothics ?

Innerhalb der Wave und Gothic Bewegung gibt es eine Szenekultur:
Szene typische Musik, Mode, das schwarze Schönheitsideal, Literatur und der
Vorliebe für düstere und mystische Themen und Philosophien in Literatur und
Kunst.

Was ist richtig: Gothic oder Gruftie ?

Der ursprüngliche Ausdruck für die Angehörigen der Wave und Gothic Bewegung
ist "Goth" oder "Waver", englische Begriffe, da der Ursprung der schwarzen Szene
in England liegt. Der Ausdruck "Gothic" oder auch "New Wave" wurde in der
Entstehungszeit der Szene von englischen Musikmagazinen propagiert und allgemein
als Bezeichnung für die Szene und ihre Musik akzeptiert. "Gothic" hat sich mit
der Zeit etabliert. Den Ausdruck "Gruftie" schufen die Medien Anfang der 80er
Jahre, als sich die Gothic-Subkultur auch im deutschsprachigen Raum ausdehnte.
Unter den Goths wird die Bezeichnung "Gruftie" als Schimpfwort empfunden, in der
Bevölkerung wird er als Klassifizierung der Bewegung gebraucht.

Wie sieht ein Gothic aus ?

Es gibt weder eine uniforme Kleidung noch ein Pflichtstyling. Übereinstimmend
wird die Farbe schwarz bevorzugt und Silberschmuck z.T. als religiöse Symbole
getragen. Die Kleidung ist eher äußeres Zeichen der Zugehörigkeit. Der Teint
ist eher blass, weil Sonnenbräune ein Merkmal der abgelehnten
"Fit-and-Fun-Gesellschaft" ist.

Wie schminkt sich ein Gothic ?

Das Make-up ist Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und deshalb sehr individuell.
Übereinstimmungen gibt es beim blassen bis extrem weiß geschminkten Gesicht,
schwarze Schminke für Augen, Augenbrauen und oft auch Lippen, Gesicht- und
Körperpiercing.



Gibt es ein besonderes Haarstyling ?

Die Haare sind oft schwarz oder auffällig andersfarbig. Häufig mit Haarspray
extrem auftoupiert (Teller) oder auch an den Schläfen abrasiert (Iro). Haare
sind wie Make-up Mittel zum Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.

Welche Musik hört ein Gothic ?
Pauschal handelt es sich um melancholisch-düstere, traurige, depressive Musik,
bei den härteren Stilen (z.B. Industrial) herrscht oft Expressionismus und eine
gewisse Aggressivität kombiniert mit Düsterkeit und Welt-Abgehobenheit vor. Die
Texte handeln von Traurigkeit, Verlust, Verzweiflung und Ängsten.

Sind Gothics unzugänglich / arrogant / abweisend ?

Die Anhänger der Wave und Gothic Bewegung werden oft belächelt, denunziert,
missverstanden oder verspottet. Zum Selbstschutz ziehen sie sich vor
Außenstehenden zurück und begegnen ihnen mit Skepsis, Misstrauen und Argwohn.
Ihre introvertierte Wesensart lässt deshalb den Eindruck entstehen, Goths
seien arrogant und abweisend.

Gothics und Religionen ?

Die Wave und Gothic Bewegung ist unkonfessionell, d.h. Anhänger der Wave und
Gothic Bewegung haben keine gemeinsame Religion. Aufgrund der kritischen
Einstellung dem Religionsverständnis der Gesellschaft gegenüber setzen sie
sich aber öfter mit Glaubensfragen auseinander als Andere, deshalb entsteht
ab und zu der Eindruck, dass es sich bei der Bewegung um eine Religion handele.

Sind Gothics Satanisten ?

Gothics sind genauso wenig Satanisten wie der Rest der Bevölkerung.
Das Schmücken mit Symbolen die in der Bevölkerung oft als satanistische
Zeichen missdeutet werden, sind z.B. Zeichen von heidnischen Religionen
oder sollen schlichtweg provozieren und die Gesellschaft anregen, sich mit
ihrem Glauben kritisch auseinander zu setzen. Das Vorurteil, Anhänger der Wave
und Gothic Bewegung seien Satanisten, wird oft von den Medien bei der
Berichterstattung erzeugt, um die Sensationsgier der Leser zu befriedigen.
Die Wave und Gothic Bewegung ist wie der Rest der Bevölkerung aber auch nicht
frei von Satanisten.
Und hier noch ein paar Fragen über Gothics!

1. Was ist eigentlich ein Gruftie?

Der Begriff ist einerseits Abgrenzung vom "Normalen / Trendigen" und andererseits vom
verschrienen Satanismus, um sich damit eine eigene Identität zu geben. Neben
dem auffälligen Styling mit schwarzen Klamotten, bleicher Schminke und teils extravaganten
Frisuren ist die größte Gemeinsamkeit die Musik. Doch Styling und der
Begriff Gruftie sind nur die äußeren Zeichen einer besonderen Lebenseinstellung.

2. Seit wann gibt es Grufties? Und wie und warum ist diese Szene entstanden?

Die Gruftiebewegung entstand Ende der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts aus der damaligen
Punkströmung. Mit zunehmend düsterer klingender Musik eroberten sich die
schwarzen Gestalten einen Platz in der Gesellschaft und rebellierten in ihrer introvertierten Art
gegen Establishment und Revolution
gleichermaßen.

3. Welche Musik bevorzugen die Grufties? Und warum?

Die Musikrichtungen sind innerhalb der Szene sehr verschieden: Von Neofolk über Gothic Rock bis
zu EBM / Industrial werden die Klänge zusehends härter. Es ähneln
sich die jeweiligen Themen. Gesellschaftliche und emotionale Abgründe des Lebens werden
musikalisch verarbeitet, das ist es, was den Gruftie an dieser Musik
begeistert. Ein jeder wählt dann das ihm liebste Klangkostüm dazu.

4. Warum laufen die Leute nur in schwarzen Sachen rum?

Schwarz ist die Tradition, die sich über all die Jahre gehalten hat. Es ist die Farbe von Trauer,
Resignation und stillem Protest gegen bunte, kurzlebige Modetrends.
Außerdem ist es so ganz einfach möglich, sich im Alltag sichtlich von seiner Umgebung und allem,
was man nicht ist bzw. sein will, abzugrenzen.

5. Woher kommt die Vorliebe für das Mittelalterliche?

Ideen, wie sie der Düsterszene eigen sind, entstanden erstmalig in der Romantikbewegung des 18.
und 19. Jahrhunderts. Daher kommt auch eine Rückbesinnung auf
mittelalterliche Werte. Diese Epoche wird als Goldenes Zeitalter idealisiert, in dem Mensch und
Welt noch im Einklang waren. In der Gruftiebewegung treten besonders
die Schönheitsvorstellungen dieser Zeit in den Vordergrund.

6. Stimmt es, dass Grufties in Särgen schlafen, nachts auf Friedhöfe gehen und Blut trinken?

Gerüchte wie diese entstehen aus Angst und Unwissen. Richtig ist, dass die Szene eine Vorliebe
für Dunkles, Geheimnisvolles, Okkultes hat; der Umgang mit dem Tod
ist für die meisten Grufties selbstverständlich. Die wenigsten Menschen können das verstehen und
die Szene ist zu introvertiert für große Erklärungen, daher bildet sich
die breite Masse ihre eigene Meinung.

7. Warum sind sie immer so bleich geschminkt?

Das ist eines der Schönheitsideale, die dem Mittelalter entliehen sind, wo Bräune dem einfachen
Volk und edle Blässe den vornehmen Herrschaften zugeschrieben
wurde. Wenn man sich also in mittelalterliche oder elegante schwarze Gewänder hüllt, ist die weiße
Schminke ein Accessoire zur Komplettierung, denn Detailtreue ist
eine hervorstechende Eigenart der Grufties.

8. Warum mögen die Grufties Schmuck mit Kreuzen, Spinnen oder Fledermäusen?

Im Schmuck spiegelt sich die Vorliebe für Düsteres wieder. Da sich viele Schwarz-Romantiker mit
den verschiedenen Religionen beschäftigen, tragen sie auch deren
Symbole. Meist bunt durcheinander, da ihre eigene Weltanschauung aus diversen Details mehrerer
Religionen zusammengesetzt ist. Fledermäuse und Spinnen machen
die Erscheinung noch finsterer und setzten sich auch beim Schmuck vom Massentrend ab.

9. Ist jeder, der schwarze Sachen trägt, ein Gruftie?

Mit Sicherheit nicht. Man kann nicht bestreiten, dass es Satanisten tatsächlich gibt, sowie auch
"normale" Leute jederzeit ein gänzlich schwarzes Outfit anlegen können.
Zum Gruftsein gehört mehr als nur eine schwarze Garderobe. Mit einem geschulten Auge kann man
aber den Unterschied auch schon an der Ausstrahlung des Trägers
erkennen. Außerdem "black is beautiful" - das kann man wohl niemanden verbieten.








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